HĂ€ufige Fragen – SpreeBau Pro

Kosten & Preise

Was kostet eine Wohnungssanierung in Berlin?

Eine professionelle Sanierung in Berlin beginnt ab 600 EUR/mÂČ netto, je nach Leistungsumfang und Ausstattung. Als Orientierung: Eine einfache Auffrischung liegt bei 200 bis 400 Euro pro Quadratmeter, eine Teilsanierung einzelner Gewerke bei 400 bis 700 Euro, eine vollstĂ€ndige Kernsanierung bei 800 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter. GĂŒnstigere Angebote gehen hĂ€ufig mit versteckten Nachforderungen oder QualitĂ€tsmĂ€ngeln einher, die am Ende teurer werden. Wir kalkulieren realistisch – der Preis im Angebot ist der Preis, den Sie zahlen.

Was kostet eine Badsanierung in Berlin?

Eine einfache Badsanierung mit Standardausstattung beginnt in Berlin bei etwa 5.000 bis 8.000 Euro netto – die vorhandenen Fliesen bleiben bestehen aber es kommen neue SanitĂ€robjekte und Armaturen auf solider Mittelklasse-Ebene. Eine vollstĂ€ndige Sanierung inklusive neuer Fliesen, neuer Wasser- und Abwasserleitungen, Trockenbauarbeiten, Abdichtung und zeitgemĂ€ĂŸer Ausstattung liegt typischerweise zwischen 15.000 und 25.000 Euro netto. Hochwertige DesignbĂ€der mit besonderer Markenausstattung können deutlich mehr kosten. Entscheidend fĂŒr den Preis sind RaumgrĂ¶ĂŸe, Leitungszustand und Ausstattungsniveau – das klĂ€ren wir direkt bei der Besichtigung.

Sind Rauchwarnmelder in Berlin Pflicht?

Ja. In Berlin sind Rauchwarnmelder seit 2017 in allen SchlafrĂ€umen, Kinderzimmern und Fluren, die als Fluchtweg dienen, gesetzlich vorgeschrieben – auch in Bestandswohnungen. Vernetzte GerĂ€te mit Festanschluss sind empfohlen.

Brauche ich einen Schornstein fĂŒr einen Kaminofen?

Ja – jeder Kaminofen braucht einen zugelassenen abgasgeprĂŒften Schornstein. In Berliner Altbauten gibt es hĂ€ufig historische Schornsteine, die aber nicht immer nutzbar sind. Der Bezirksschornsteinfeger prĂŒft und muss die neue FeuerstĂ€tte vor Inbetriebnahme abnehmen. Wenn kein Schornstein vorhanden: Edelstahlrohr-Schornstein möglich (2.000 bis 6.000 Euro).

Ist ein Kaminofen in einer Berliner Mietwohnung erlaubt?

GrundsÀtzlich nicht ohne Genehmigung des Vermieters und Abnahme durch den Schornsteinfeger. Der Vermieter kann die Genehmigung verweigern, wenn kein geeigneter Schornstein vorhanden ist. Es gibt kein gesetzliches Recht auf Kaminofeninstallation in Mietwohnungen.

Was kostet ein Kaminofen einbauen in Berlin?

GerÀt: 1.200 bis 5.000 Euro. Schornsteinanbindung oder -sanierung: 1.500 bis 6.000 Euro. Gesamt: 3.000 bis 8.000 Euro netto. Pelletkaminofen (vollautomatisch, BEG HE-förderfÀhig): 4.000 bis 8.000 Euro plus Installation.

Ist eine Pelletheizung BEG-förderfÀhig?

Ja – vollstĂ€ndig. BEG HE: 30 % der förderfĂ€higen Kosten, max. 28.000 Euro förderfĂ€higer Betrag fĂŒr WE 1 (Stand August 2026, sinkend ab Februar 2027). Förderantrag immer vor Beauftragung beim BAFA stellen.

Was ist der Unterschied zwischen Pelletheizung und WĂ€rmepumpe?

Pelletheizung: Biomasse-Verbrennung, hohe Vorlauftemperaturen möglich (bis 75°C), gut fĂŒr schlecht gedĂ€mmte Altbauten mit alten Heizkörpern, PelletslagerflĂ€che nötig. WĂ€rmepumpe: Strom-betrieben, hohe Effizienz bei niedrigen Vorlauftemperaturen (Fußbodenheizung ideal). Beide sind BEG HE-förderfĂ€hig mit 30 %.

Ist Holzheizung in Berlin erlaubt?

Ja – Kaminöfen und Pelletheizungen sind in Berlin erlaubt, wenn sie die Grenzwerte der 1. BImSchV einhalten und vom Schornsteinfeger abgenommen wurden. Offene Kamine sind nur zur gelegentlichen Nutzung (max. ca. 8 Tage/Jahr) zulĂ€ssig, nicht als regulĂ€re Heizquelle. Berlin hat kein formelles Feinstaubalarm-System mit Verboten.

Kann ich eine Pelletheizung in einem Mehrfamilienhaus in Berlin einbauen?

Ja – Pelletkessel gibt es bis 500 kW und sind fĂŒr MFH geeignet. Die Hauptherausforderung ist die PelletslagerflĂ€che im Keller (mind. 10–20 mÂČ). Bei WEG-Eigentum ist ein Mehrheitsbeschluss erforderlich. Wir koordinieren Planung, WEG-Prozess und Installation.

Was ist besser: Pelletheizung oder WĂ€rmepumpe fĂŒr meinen Berliner Altbau?

Das hĂ€ngt von drei Faktoren ab: DĂ€mmzustand des GebĂ€udes, Art der HeizflĂ€chen (Fußbodenheizung oder Heizkörper) und verfĂŒgbare KellerflĂ€che fĂŒr Pelletslager. Gut gedĂ€mmt + Fußbodenheizung: WĂ€rmepumpe effizienter. Schlecht gedĂ€mmt + alte Heizkörper + KellerflĂ€che: Pelletheizung oft wirtschaftlicher. Wir planen beide Varianten und zeigen die Gesamtrechnung.

Was ist der Unterschied zwischen Brandschutz und Brandsanierung?

Brandschutz ist prĂ€ventiv: Maßnahmen, die verhindern dass ein Brand entsteht oder sich ausbreitet – Rauchwarnmelder, Brandabschnitte, FeuerschutzabschlĂŒsse. Brandsanierung ist reaktiv: die vollstĂ€ndige Wiederherstellung eines GebĂ€udes nach einem Brandereignis, inklusive Rußbeseitigung, Löschwassertrocknung, Geruchssanierung, RĂŒckbau und Neuaufbau.

Was muss ich als allererstes tun nach einem Wohnungsbrand?

Feuerwehr-Freigabe abwarten bevor das Objekt betreten wird. Versicherung sofort informieren. Schadensprotokoll mit Fotos erstellen, bevor etwas verĂ€ndert wird. Keine Sanierungsarbeiten beginnen ohne Versicherungsfreigabe. Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung (Öffnungen sichern, Wasser absaugen) so frĂŒh wie möglich einleiten.

Zahlt die Versicherung die Brandsanierung?

Die WohngebĂ€udeversicherung ĂŒbernimmt GebĂ€udeschĂ€den durch Brand, Löschwasser und Ruß. Bei grober FahrlĂ€ssigkeit kann die Leistung gekĂŒrzt werden. Die Hausratversicherung ĂŒbernimmt das Inventar. Beide immer gemeinsam abschließen. Wir erstellen das Schadensprotokoll und koordinieren die Versicherungs-Begutachtung.

Was kostet eine Brandsanierung in Berlin?

Kleiner KĂŒchenbrand (ein Raum): 8.000–20.000 Euro netto. Mehrere RĂ€ume: 30.000–80.000 Euro netto. Vollbrand einer Wohnung: 80.000–200.000 Euro netto und mehr. Bei ausreichendem Versicherungsschutz trĂ€gt diese Kosten die WohngebĂ€udeversicherung.

Wie lange dauert eine Brandsanierung?

Kleiner Brand: 4–8 Wochen. Mittlerer Brand: 3–5 Monate. Vollbrand: 6–12 Monate. Der lĂ€ngste Zeitfaktor ist meist die technische Trocknung (2–6 Wochen). Erst nach vollstĂ€ndiger Trocknung und statischer Freigabe beginnt der Neuaufbau.

Kann ich eine brandgeschÀdigte Wohnung selbst sanieren?

FĂŒr leichte SchĂ€den ohne Rußverbreitung: begrenzt möglich. Bei RußschĂ€den, LöschwasserschĂ€den oder Geruchsbelastung: nein. Ruß ist toxisch. Geruchssanierung und technische Trocknung erfordern SpezialgerĂ€te und Fachpersonal. Fehler fĂŒhren zu FolgeschĂ€den, die die Versicherung nicht mehr reguliert.

Macht ihr auch Brandsanierungen?

Ja. Wir koordinieren alle Gewerke aus einer Hand: Schadstoffsanierung, technische Trocknung, Rußbeseitigung, Geruchsbehandlung, RĂŒckbau, statische PrĂŒfung und vollstĂ€ndigen Neuaufbau bis zur schlĂŒsselfertigen Übergabe. Ein Ansprechpartner fĂŒr Sie und fĂŒr die Versicherung.

Was ist ein Brandabschnitt?

Ein Brandabschnitt ist ein baulich abgegrenzter Bereich eines GebĂ€udes, der im Brandfall verhindert, dass Feuer und Rauch sich ausbreiten. TrennwĂ€nde und Decken zwischen Brandabschnitten mĂŒssen eine Feuerwiderstandsdauer von typisch F90 (90 Minuten) erfĂŒllen. Alle Öffnungen (TĂŒren, LeitungsdurchfĂŒhrungen) mĂŒssen mit zugelassenen BrandschutzabschlĂŒssen gesichert sein.

Wann brauche ich eine Brandschutzplanung?

Bei NutzungsĂ€nderungen, Dachgeschossausbauten, grĂ¶ĂŸeren Umbauten in MFH und allen genehmigungspflichtigen Vorhaben. Wir integrieren Brandschutzanforderungen von Beginn an in die AusfĂŒhrungsplanung.

Was kostet eine neue Einfahrt in Berlin?

Einfahrt mit Untergrundaufbau, Pflasterbelag und EntwÀsserungsrinne: 100 bis 250 Euro pro Quadratmeter netto je nach Materialauswahl. Bordsteinabsenkung koordiniert mit dem Bezirksamt: 500 bis 1.500 Euro zusÀtzlich.

Brauche ich eine Genehmigung fĂŒr eine neue Einfahrt?

FĂŒr die Bordsteinabsenkung zur Straße: ja, Abstimmung mit dem Bezirksamt erforderlich. FĂŒr die PflasterflĂ€che auf dem GrundstĂŒck selbst: in der Regel nicht, solange keine Versiegelungsregelungen des Bebauungsplans betroffen sind.

Wann brauche ich eine LĂŒftungsanlage?

Wenn ein GebĂ€ude sehr luftdicht saniert wird und kein ausreichender natĂŒrlicher Luftwechsel mehr sichergestellt ist – typisch nach Dachgeschossausbau mit dichter DĂ€mmhĂŒlle. Die kontrollierte WohnraumlĂŒftung (KWL) mit WĂ€rmerĂŒckgewinnung ist die professionelle Lösung.

SchĂŒtzt eine KWL vor Schimmel?

Ja – wenn sie korrekt geplant und dimensioniert ist. Eine KWL sorgt fĂŒr kontinuierlichen Luftwechsel und fĂŒhrt Feuchte aus KĂŒche und Bad ab, bevor sie kondensieren kann. Voraussetzung: Das System ist auf den tatsĂ€chlichen Feuchteeintrag der Wohnung ausgelegt.

Was kostet eine kontrollierte WohnraumlĂŒftung?

Zentrale KWL-Anlage fĂŒr eine 80 mÂČ Wohnung: 6.000 bis 12.000 Euro netto inklusive Einbau, LĂŒftungsbox, Leitungen und Ventile. FörderfĂ€hig ĂŒber BEG EM (15–20 %).

Ist mein Altbau fĂŒr eine WĂ€rmepumpe geeignet?

Das hĂ€ngt vom DĂ€mmzustand und der HeizflĂ€chenverteilung ab. Eine WĂ€rmepumpe arbeitet effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen (35°C) – was Fußbodenheizung oder ĂŒbergroße Heizkörper voraussetzt. In gut gedĂ€mmten Altbauten: ja. In unsanierten Altbauten mit alten Heizkörpern: eher Hybridlösung empfohlen.

Was kostet eine WĂ€rmepumpe im Bestand?

Luft-Wasser-WĂ€rmepumpe als Gesamtsystem: 15.000 bis 35.000 Euro netto. Gefördert ĂŒber BEG HE mit 30 % (max. 28.000 Euro förderfĂ€higer Betrag fĂŒr WE 1, Stand August 2026 – sinkend ab Februar 2027).

Was ist eine Hybridheizung?

Eine Hybridheizung kombiniert WÀrmepumpe und Gasheizung. Die WÀrmepumpe deckt den Grundbedarf effizient, der Gaskessel springt bei sehr kalten Temperaturen zu. Sinnvoll in schlecht gedÀmmten BestandsgebÀuden, wo eine reine WÀrmepumpe ineffizient wÀre.

Kann ich auf meinem Berliner Altbau eine PV-Anlage installieren?

In den meisten FĂ€llen ja. Voraussetzungen: ausreichend DachflĂ€che mit SĂŒdausrichtung, tragfĂ€hige Dachkonstruktion, kein entgegenstehender Denkmalschutz. Bei denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden ist eine Genehmigung erforderlich – hĂ€ufig verweigert wenn die Anlage sichtbar ist.

Lohnt sich ein Solarspeicher?

FĂŒr Eigenheimbesitzer mit tagsĂŒber leerem Haus und hohem Abendverbrauch oft ja. Amortisation bei aktuellen Preisen und EinspeisevergĂŒtungen: 10–15 Jahre. FĂŒr MFH mit Mieterstrommodell kann sie kĂŒrzer sein.

Was ist ein Mieterstrommodell?

Beim Mieterstrommodell verkauft der Vermieter den PV-Strom vom Hausdach direkt an seine Mieter – gĂŒnstiger als Netzstrom, wirtschaftlicher als EinspeisevergĂŒtung. Administrativ aufwendig, aber seit dem EEG-Förderbonus attraktiver.

Was bedeutet Bestandsschutz beim Bauen?

Bestandsschutz bedeutet, dass ein GebĂ€ude, das rechtmĂ€ĂŸig errichtet wurde, auch dann weiter bestehen und genutzt werden darf, wenn es nach aktuellem Recht nicht mehr genehmigt werden wĂŒrde. Er schĂŒtzt den Bestand – nicht Erweiterungen, NutzungsĂ€nderungen oder wesentliche Umbauten.

Wann erlischt der Bestandsschutz?

Durch lĂ€ngeren Leerstand (ca. 3–5 Jahre), durch wesentliche bauliche VerĂ€nderungen die den ursprĂŒnglichen Charakter aufheben, oder durch Verfall der Bausubstanz. Im Zweifel: Abstimmung mit dem Bezirksamt vor jedem grĂ¶ĂŸeren Eingriff.

Was kostet eine DachbegrĂŒnung in Berlin?

Extensive DachbegrĂŒnung (Sedum, wartungsarm): 40–80 â‚Ź/mÂČ netto. Intensive BegrĂŒnung (nutzbar als Garten): 100–300 â‚Ź/mÂČ netto. Dachterrasse mit Belag und GelĂ€nder: 150–350 â‚Ź/mÂČ netto.

Was ist der Unterschied zwischen extensiver und intensiver DachbegrĂŒnung?

Extensive BegrĂŒnung: dĂŒnnes Substrat (8–15 cm), Sedum, wartungsarm, leicht (80–150 kg/mÂČ). Intensive BegrĂŒnung: dickes Substrat (30–150 cm), Rasen bis BĂ€ume möglich, nutzbar als Garten, schwerer (300–1.500 kg/mÂČ) und teurer.

Brauche ich fĂŒr eine Dachterrasse eine Genehmigung?

Ja, in Berlin fast immer. Eine Dachterrasse verĂ€ndert das GebĂ€ude strukturell und ist baugenehmigungspflichtig. In Milieuschutzgebieten zusĂ€tzlich nach § 172 BauGB zu prĂŒfen.
 
Was sind die hÀufigsten Schimmelursachen in Berliner Wohnungen?

WĂ€rmebrĂŒcken (kalte Außenecken, ungedĂ€mmte WĂ€nde), unzureichende LĂŒftung (zu seltenes StoßlĂŒften), Feuchteeinwirkung von außen (undichte Balkone, Keller) und hohe Feuchteproduktion im Haushalt ohne ausreichenden Luftwechsel.

Was kostet eine Schimmelsanierung?

Kleiner Befall (< 0,5 mÂČ): oft Eigenleistung möglich. Mittlerer Befall: 500 bis 2.000 Euro. Großer oder tiefer Befall: 2.000 bis 10.000 Euro. Ursachenbehebung (Abdichtung, DĂ€mmung) kommt separat dazu.

Wann brauche ich ein Schimmelgutachten?

Bei großflĂ€chigem Befall (mehr als 3 mÂČ), bei gesundheitlichen Beschwerden der Bewohner, bei unklarer Ursache oder bei Mietrechtsstreitigkeiten. Ein SachverstĂ€ndiger bestimmt die Schimmelart und gibt eine Sanierungsempfehlung.

Was ist Brettsperrholz (CLT)?

Cross Laminated Timber – Massivholzplatten aus kreuzweise verleimten Brettern. Hochfest, tragend, kann Betondecken ersetzen. Sichtbar gelassen als Designelement, geringes Gewicht fĂŒr Aufstockungen, CO₂-speichernd.

Ist Holzbau bei Aufstockungen in Berlin möglich?

Ja – und besonders geeignet. Das geringe Gewicht von Holzrahmen- oder CLT-Konstruktionen belastet die bestehende Tragstruktur weniger als Massivbau. Viele Berliner Altbauten, die eine Betonaufstockung nicht tragen wĂŒrden, sind fĂŒr Holzaufstockung geeignet. Statische PrĂŒfung trotzdem Pflicht.

Macht ihr auch Gewerbebau und Ladenbau?

Ja. Wir sanieren und bauen BĂŒros, Praxen, LĂ€den, Restaurants und gemischt genutzte GewerbeflĂ€chen in Berlin. Die Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit, LĂŒftung und Elektro kennen wir und berĂŒcksichtigen sie von Anfang an.

Was kostet ein Ladenausbau in Berlin?
Einfacher Ladenausbau: 600–1.200 â‚Ź/mÂČ netto. Mittlerer Ausbau: 1.200–2.500 â‚Ź/mÂČ netto. Hochwertiger Konzeptstore oder Gastronomie: 2.500–5.000 â‚Ź/mÂČ netto.

Brauche ich fĂŒr einen Wintergarten eine Baugenehmigung?

In Berlin fast immer ja – ein Wintergarten ist ein Anbau ans HauptgebĂ€ude und damit genehmigungspflichtig. AbstandsflĂ€chen, Bebauungsplan und ggf. Milieuschutz sind immer vorab zu prĂŒfen.

Wie nah an der GrundstĂŒcksgrenze darf ich bauen?

GrundsĂ€tzlich 3 Meter (BauO Bln). Garagen und NebengebĂ€ude bis 50 mÂČ können unter bestimmten Bedingungen an der Grenze stehen: WandlĂ€nge max. 9 m, Höhe max. 3 m. Bebauungsplan kann strengere Regelungen vorsehen.

Was ist eine NutzungsÀnderung beim Bauen?

Wenn eine FlĂ€che einer anderen Nutzung zugefĂŒhrt wird als ursprĂŒnglich genehmigt – z.B. BĂŒro zu Wohnung oder Wohnung zu Arztpraxis. NutzungsĂ€nderungen sind in Berlin immer genehmigungspflichtig.

Was ist das Berliner Wohnraumschutzgesetz?

Das WoSchG Berlin verbietet die Zweckentfremdung von Wohnraum ohne Genehmigung. Wohnraum darf nicht dauerhaft als BĂŒro, Ferienwohnung oder Lagerraum genutzt werden. VerstĂ¶ĂŸe werden mit Bußgeldern bis 500.000 Euro geahndet.

Kann ich meine Berliner Wohnung als Ferienwohnung vermieten?

Nur wenn Sie selbst dauerhaft darin wohnen (Hauptwohnsitz) und maximal 50 % der FlĂ€che kurzfristig vermieten. Die vollstĂ€ndige Nutzung einer Wohnung als Ferienwohnung ist ohne Genehmigung illegal.

Was ist ein Tiny House und ist es in Berlin legal?

Als dauerhafter Wohnsitz nur mit Baurecht am Standort, Baugenehmigung und AnschlĂŒssen (Wasser, Abwasser, Strom) möglich. Mobile Tiny Houses auf RĂ€dern sind Fahrzeuge und dĂŒrfen nicht dauerhaft bewohnt werden. In der Praxis sehr schwierig in Berlin.

Was muss ich beim Gastroausbau in Berlin beachten?

LĂŒftung (Pflicht, Schallschutz zur Nachbarschaft), Brandschutz (BetriebsstĂ€ttenverordnung Berlin), Hygiene (HACCP), Barrierefreiheit, ggf. NutzungsĂ€nderungsgenehmigung. Abstimmung mit VeterinĂ€ramt und Gesundheitsamt vor Eröffnung.

Was kostet eine Arztpraxis ausbauen in Berlin?

2.000 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter netto. Zahnarztpraxis mit medizinischen Gasen, Druckluft und Röntgenvorbereitung: 3.000 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter netto. Barrierefreiheit und Hygieneanforderungen sind immer Pflicht.

Was kostet ein Dachgeschossausbau in Berlin?

Je nach QualitĂ€t und Ausstattung liegt ein hochwertiger Dachgeschossausbau zwischen 1.500 und 3.000 EUR netto pro Quadratmeter. Eine nachtrĂ€gliche DachdĂ€mmung ohne vollstĂ€ndigen Ausbau ist deutlich gĂŒnstiger.

Wie berechnet ihr die Kosten?

Wir kalkulieren auf Basis des tatsÀchlichen Aufwands: FlÀche, Gewerk, Material und Arbeitszeit. Keine pauschalen Quadratmeterpreise von der Stange, sondern ein Angebot, das zu Ihrem konkreten Projekt passt. Nach der Besichtigung erhalten Sie eine belastbare EinschÀtzung.

Gibt es Rabatte bei grĂ¶ĂŸeren Projekten?

Bei Projekten ab einer bestimmten GrĂ¶ĂŸe oder bei mehreren Objekten gleichzeitig besprechen wir individuelle Konditionen. Sprechen Sie uns einfach an.

Ablauf & Zeitplan

Wie schnell bekomme ich ein Angebot?

In der Regel innerhalb von 48 Stunden nach der Besichtigung. Bei kleineren Projekten oft noch am selben Tag. Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich.

Was benötige ich fĂŒr das erste GesprĂ€ch?

Am hilfreichsten sind ein Grundriss oder Bestandsplan, Fotos des aktuellen Zustands und eine grobe Vorstellung Ihrer WĂŒnsche. Wenn Sie nichts davon haben – kein Problem. Wir schauen uns das gemeinsam an und klĂ€ren alles vor Ort.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

Eine vollstĂ€ndige Badsanierung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen – inklusive Entkernung, neuer Leitungen, Trockenbau, Abdichtung, Fliesen und Endmontage. Verzögerungen entstehen fast immer durch Lieferzeiten bei SanitĂ€robjekten – daher empfehlen wir, die Auswahl frĂŒhzeitig zu treffen.

Wie lange dauert eine komplette Wohnungssanierung?

Bei einer 80 bis 100 mÂČ großen Wohnung rechnen wir typischerweise mit 10 bis 16 Wochen. Maßgeblich ist, ob alle Gewerke erneuert werden oder nur Teile davon. Zu Beginn erhalten Sie einen konkreten Bauzeitenplan.

In welcher Reihenfolge werden die Gewerke ausgefĂŒhrt?

RĂŒckbau → Rohbau und WanddurchbrĂŒche → Elektro-, SanitĂ€r- und Heizungsrohinstallation → Trockenbau und DĂ€mmung → Estrich → Fliesen → Malerarbeiten und Spachtel → BodenbelĂ€ge → Endmontage Elektro und SanitĂ€r → Schreiner, TĂŒren, KĂŒche → Abnahme. Diese Reihenfolge ist nicht verhandelbar – AbkĂŒrzungen erzeugen Folgekosten.

Muss ich wÀhrend der Sanierung ausziehen?

Das hĂ€ngt vom Umfang ab. Eine Badsanierung oder Einzelraumsanierung lĂ€sst sich hĂ€ufig im bewohnten Zustand umsetzen. Bei einer vollstĂ€ndigen Kernsanierung empfehlen wir, die Wohnung fĂŒr die Bauzeit freizugeben. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung ehrlich, was realistisch ist.

Wann kann ich nach der Sanierung einziehen?

Nach Abnahme der Elektroinstallation, der Endmontage und der finalen Reinigung. Bei Estrich ist eine Trocknungszeit von mindestens vier Wochen einzuhalten – das ist bauphysikalisch notwendig und nicht verkĂŒrzbar. Wir planen das von Anfang an ein.

Was passiert, wenn sich beim RĂŒckbau unerwartete Probleme zeigen?

Das kommt bei Berliner Altbauten regelmĂ€ĂŸig vor – Schimmel, Bleirohre, tragende WĂ€nde wo keine sein sollten, Asbest in altem Kleber. Wir stoppen, dokumentieren, erklĂ€ren Ihnen die Situation und erarbeiten gemeinsam die beste Lösung. Nichts lĂ€uft ohne Ihr Wissen weiter.

Was passiert, wenn sich die Bauzeit verzögert?

Verzögerungen entstehen meist durch unvorhergesehene ZustÀnde im Bestand oder Lieferzeiten bei Materialien. Wir kommunizieren proaktiv, sobald sich eine Verschiebung abzeichnet, und passen den Zeitplan gemeinsam mit Ihnen an.

QualitÀt & GewÀhrleistung

Was macht SpreeBau Pro besser als andere Baufirmen in Berlin?

Bei uns fĂŒhrt ein bauvorlageberechtigter Architekt die Bauleitung und ProjektĂŒberwachung. Damit wird sichergestellt, dass alles im Rahmen geltender Bestimmungen umgesetzt wird und das Gesamtbild stimmt. Wir fĂŒhren Zwischenabnahmen nach jedem Gewerk durch, bevor das nĂ€chste beginnt – so werden Fehler erkannt, bevor sie unter Putz oder Estrich verschwinden. Das Ergebnis ist baulich und rechtlich einwandfrei.

Welche GewÀhrleistung bekomme ich?

Mindestens 2 Jahre auf alle erbrachten Leistungen nach BGB, auf bestimmte Gewerke bis zu 5 Jahren. Offensichtliche MĂ€ngel mĂŒssen innerhalb von 7 Tagen nach Abnahme schriftlich gemeldet werden – wir beheben sie auf unsere Kosten.

Welche Materialien verwendet ihr?

Wir arbeiten mit soliden, bewĂ€hrten Produkten – weder das billigste Baumarktmaterial noch unnötig teure Marken, wenn gleichwertige QualitĂ€t gĂŒnstiger verfĂŒgbar ist. Eigene MaterialwĂŒnsche berĂŒcksichtigen wir gerne.

Bekomme ich nach Abschluss eine vollstÀndige Dokumentation?

Ja. Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie: Abnahmeprotokoll, Steuerbescheinigung fĂŒr § 35a EStG, GewĂ€hrleistungsnachweise und – bei energetischen Maßnahmen – alle fĂŒr Förderung und Energieausweis benötigten Dokumente.

Festpreis & Zahlung

Was bedeutet euer Festpreisangebot – kann sich der Preis noch Ă€ndern?

Der angebotene Preis gilt fĂŒr den vereinbarten Leistungsumfang. Er Ă€ndert sich nur, wenn Sie zusĂ€tzliche Leistungen beauftragen oder wenn sich nach dem RĂŒckbau etwas zeigt, das vorher nicht sichtbar war – zum Beispiel Schimmel oder Asbest. In solchen FĂ€llen sprechen wir sofort mit Ihnen, bevor wir handeln.

Welche Zahlungsbedingungen habt ihr?

Wir arbeiten mit einem gestaffelten Zahlungsplan, der an den Baufortschritt gekoppelt ist – typischerweise 50 % zu Beginn, weitere Raten nach Bauabschnitten und 5 % nach Abnahme. Ein Einmalbetrag im Voraus ist bei uns nicht ĂŒblich.

Kann ich selbst Materialien einbringen oder Eigenleistungen erbringen?

GrundsĂ€tzlich ja, nach Absprache. Wichtig: FĂŒr Bereiche, in denen Sie eigene Materialien verwenden oder selbst arbeiten, können wir keine GewĂ€hrleistung ĂŒbernehmen. In vielen FĂ€llen sind wir beim Materialeinkauf gĂŒnstiger als der Einzelhandel – wir geben das auch transparent weiter.

Förderung & Steuern

Kann ich Handwerkerkosten von der Steuer absetzen?

Ja. FĂŒr selbst genutzte Wohnungen sind Lohn- und Arbeitskosten nach § 35a EStG zu 20 Prozent absetzbar, maximal 1.200 Euro pro Jahr. Voraussetzung: Zahlung per Überweisung – Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt. Wir stellen Ihnen nach Abschluss eine Steuerbescheinigung mit separat ausgewiesenen Lohn- und Materialkosten aus.

Was ist die BEG-Förderung und wie beantrage ich sie?

Die Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) fördert energetische Maßnahmen wie Heizungstausch, DĂ€mmung, Fenster und LĂŒftungsanlagen mit einer Grundförderung von 30 Prozent der förderfĂ€higen Kosten. Der Antrag muss immer vor Beauftragung gestellt werden – wer danach beantragt, verliert den Anspruch vollstĂ€ndig. Die Antragstellung erfolgt durch einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten, den wir Ihnen gerne empfehlen.

Wie lange ist ein Angebot von SpreeBau Pro gĂŒltig?

In der Regel gilt unser Angebot fĂŒr 14 Tage ab Ausstellungsdatum. Das ist der Standard, den wir in den meisten Projekten einhalten können. In einzelnen FĂ€llen kann die GĂŒltigkeitsdauer kĂŒrzer oder lĂ€nger sein – je nachdem, welche Konditionen wir selbst von unseren Materiallieferanten erhalten. Bei 7 Tagen GĂŒltigkeit weisen wir ausdrĂŒcklich darauf hin; in stabilen Marktphasen verlĂ€ngern wir auf Anfrage auch auf 30 Tage.

Warum das so ist: Materialpreise – insbesondere fĂŒr Stahl, Kupfer, DĂ€mmstoffe und SanitĂ€rmaterial – können sich in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, bei geopolitischen Verwerfungen oder globalen Lieferkettenproblemen kurzfristig und deutlich verĂ€ndern. Das betrifft alle Anbieter am Markt, auch uns. Wir versuchen, diese Schwankungen fĂŒr unsere Kunden so gut wie möglich abzufedern und kommunizieren die GĂŒltigkeitsdauer transparent im Angebot selbst.

Wenn Sie ein Angebot erhalten haben und unsicher sind, ob die Frist noch gilt – rufen Sie uns einfach an. Wir klĂ€ren das sofort.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bauleiter und einem Architekten – und was macht SpreeBau Pro?

Die beiden Begriffe werden hĂ€ufig verwechselt, bezeichnen aber unterschiedliche Rollen. Ein Architekt plant und entwirft – er erstellt Grundrisse, AusfĂŒhrungsplĂ€ne und ist fĂŒr die bauliche Konzeption verantwortlich. Er darf BauantrĂ€ge einreichen und trĂ€gt die Verantwortung fĂŒr die Einhaltung baurechtlicher Anforderungen. Ein Bauleiter hingegen ĂŒberwacht die AusfĂŒhrung auf der Baustelle: Er koordiniert Gewerke, prĂŒft QualitĂ€t, hĂ€lt Termine nach und stellt sicher, dass das gebaut wird, was geplant wurde. In vielen Projekten – vor allem bei kleineren Sanierungen – werden diese Rollen getrennt besetzt oder sogar weggelassen. Das erhöht das Fehlerrisiko erheblich.

Bei SpreeBau Pro ĂŒbernimmt ein bauvorlageberechtigter Architekt sowohl die fachliche ProjektĂŒberwachung als auch die Bauleitung. Das bedeutet fĂŒr Sie: Eine einzige Person mit vollstĂ€ndiger Qualifikation behĂ€lt das Gesamtbild im Blick – von der AusfĂŒhrungsplanung bis zur Abnahme. Fehler, die spĂ€ter unter Putz oder Estrich verschwinden wĂŒrden, werden erkannt, bevor das nĂ€chste Gewerk beginnt. Das ist ein struktureller QualitĂ€tsvorteil, den die meisten Berliner Baufirmen nicht bieten.

Gibt es Berliner Förderprogramme zusÀtzlich zur BEG?

Ja. Der IBB-WohngebĂ€udekredit und das Berliner Programm fĂŒr Klimaschutz (BerPro) bieten ergĂ€nzende Möglichkeiten. Wir informieren Sie bei der Projektbesprechung ĂŒber aktuelle Programme.

Generalunternehmer & Koordination

Was bedeutet es, dass ihr als Generalunternehmer arbeitet?

Sie haben einen einzigen Ansprechpartner, einen Vertrag und eine Rechnung – unabhĂ€ngig davon, wie viele Gewerke beteiligt sind. Wir koordinieren Elektriker, SanitĂ€rinstallateur, Trockenbauer, Fliesenleger, Maler und alle weiteren Handwerker. Sie mĂŒssen sich um nichts kĂŒmmern.

Was passiert, wenn ein Subunternehmer einen Fehler macht?

Als Generalunternehmer sind wir Ihnen gegenĂŒber fĂŒr das gesamte Projekt verantwortlich – unabhĂ€ngig davon, welches Subunternehmen den Fehler gemacht hat. Sie haben keinen Aufwand mit einzelnen Handwerkern.

Übernehmt ihr auch die Koordination eines Statikers?

Ja. Wenn fĂŒr ein Projekt ein Statiker erforderlich ist – etwa bei WanddurchbrĂŒchen oder GrundrissĂ€nderungen – ĂŒbernehmen wir die Beauftragung und Koordination als Teil unserer Generalunternehmerleistung.

Wie lÀuft die Kommunikation wÀhrend der Bauphase ab?

Wir sind montags bis freitags telefonisch und per E-Mail erreichbar. Bei lĂ€ngeren Projekten erhalten Sie regelmĂ€ĂŸige Fortschritts-Updates einschließlich persönlicher Termine vor Ort auf der Baustelle. FĂŒr schnelle RĂŒckfragen sind wir auch per WhatsApp erreichbar.

Berliner Besonderheiten & Spezialleistungen

Was ist der Unterschied zwischen Sanierung und Renovierung?

Eine Renovierung umfasst rein optische Maßnahmen: Streichen, Tapezieren, Böden aufarbeiten – die Bausubstanz und Leitungen bleiben unverĂ€ndert. Eine Sanierung geht tiefer: Sie behebt technische MĂ€ngel, erneuert Leitungen, Böden, BĂ€der oder die Elektrik. Eine Modernisierung geht ĂŒber den bisherigen Standard hinaus – neue Heizung, bessere DĂ€mmung, zeitgemĂ€ĂŸe Ausstattung. Eine Kernsanierung umfasst in der Regel alle drei Ebenen gleichzeitig.

Was bedeutet Kernsanierung?

Eine Kernsanierung bedeutet, dass eine Immobilie bis auf die tragenden WĂ€nde und Rohdecken vollstĂ€ndig zurĂŒckgebaut und neu aufgebaut wird. Alle nicht tragenden WĂ€nde werden entfernt, sĂ€mtliche Leitungen – Elektro, Wasser, Abwasser, Heizung – werden erneuert, und alle Ausbaugewerke neu hergestellt. Das Ergebnis ist technisch neuwertig in einer historischen HĂŒlle – in Berlin hĂ€ufig bei GrĂŒnderzeit-Altbauten, deren Charakter erhalten bleibt, wĂ€hrend Technik und Grundriss vollstĂ€ndig modernisiert werden.

Brauche ich fĂŒr einen Wanddurchbruch einen Statiker?

Immer dann, wenn die betroffene Wand tragend oder möglicherweise tragend ist. Nur ein zugelassener Statiker kann das rechtsverbindlich feststellen. Als Faustregel: WĂ€nde, die senkrecht zur Deckenkonstruktion verlaufen, ĂŒber mehrere Geschosse durchgehen oder aus Vollziegeln gemauert sind, sollten immer geprĂŒft werden. Auch bei Öffnungen breiter als etwa 80 cm ist eine statische EinschĂ€tzung dringend empfohlen. Wir koordinieren den Statiker als Teil unserer Generalunternehmerleistung.

Wie finde ich einen guten Handwerker in Berlin?

Ein seriöser Anbieter besichtigt das Objekt persönlich, bevor er ein Angebot macht – Ferndiagnosen und pauschal niedrige Preise sind wichtige Warnsignale. ZahlungsplĂ€ne sind an den Baufortschritt geknĂŒpft – wer den vollen Betrag vorab verlangt, ist zu meiden. GewĂ€hrleistung wird schriftlich bestĂ€tigt, Referenzen sind einsehbar und die Firma ist bei der Handwerkskammer eingetragen. Bei SpreeBau Pro ĂŒbernimmt ein bauvorlageberechtigter Architekt die Bauleitung – ein strukturelles QualitĂ€tsmerkmal, das die meisten Berliner Baufirmen nicht bieten.

Macht ihr auch Dachgeschossausbauten?

Ja, Dachgeschossausbauten gehören zu unseren Kernleistungen. Wir koordinieren alle Gewerke von Rohbau ĂŒber Dachdeckung und DĂ€mmung bis zum schlĂŒsselfertigen Innenausbau.

FĂŒhrt ihr Strangsanierungen in MehrfamilienhĂ€usern durch?

Ja, ganz hĂ€ufig fĂŒr WEGs und das sogar im laufenden Mietbetrieb. Wir koordinieren tagesgenau, kommunizieren direkt mit den Bewohnern und halten Wasserabstellzeiten auf ein Minimum. DruckprĂŒfung und Dokumentation sind selbstverstĂ€ndlich.

Macht ihr auch energetische Sanierungen?

Ja. Wir ĂŒbernehmen alle energetischen Maßnahmen: DachdĂ€mmung, KellerdeckendĂ€mmung, Außenwand- und InnendĂ€mmung, Heizungserneuerung und Fensteraustausch. Bei Bedarf empfehlen wir einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten fĂŒr Förderantrag und iSFP.

Saniert ihr auch denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude?

Ja. Wir sind mit den Anforderungen der Berliner Denkmalschutzbehörde vertraut und haben bereits mehrere denkmalgeschĂŒtzte Objekte saniert. Materialwahl, AusfĂŒhrungsstandard und Abstimmung mit der Behörde gehören bei uns zum Leistungsumfang.

Brauche ich vor einer Sanierung ein Schadstoffgutachten?

Bei Berliner Altbauten, die vor 1990 errichtet wurden: in der Regel ja, bevor RĂŒckbauarbeiten beginnen. Asbest war bis 1993 in Deutschland als Baumaterial zugelassen und findet sich in Berliner Altbauten hĂ€ufig in Fußbodenkleber (schwarzer Kleber unter Fliesen und PVC), Fugenmörtel, Fensterkitt, Dachpappe und Putzen. Bleirohre sind in GebĂ€uden bis 1973 verbreitet, PAK-haltige Kleber (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) in schwarzem Parkettkleber typisch fĂŒr Bauten bis in die 1980er Jahre.

Ein Schadstoffgutachten durch einen zertifizierten Gutachter kostet fĂŒr eine Wohnung in der Regel 800 bis 1.500 Euro, fĂŒr ein Mehrfamilienhaus 1.500 bis 3.500 Euro. Es ist die Grundlage fĂŒr den RĂŒckbauplan und schĂŒtzt vor Baustopps und Haftungsrisiken. Ohne Gutachten bei nachgewiesenem Schadstoffbefall drohen empfindliche Bußgelder. Wir koordinieren auf Wunsch einen zugelassenen Schadstoffgutachter als Teil der Projektvorbereitungsphase.

Brauche ich fĂŒr meine Sanierung eine Baugenehmigung?

Nicht fĂŒr jede Sanierung – aber hĂ€ufiger als viele denken. Genehmigungsfrei sind in der Regel: reine Instandhaltungsmaßnahmen, Erneuerung von Elektrik und SanitĂ€r, Maler- und Bodenarbeiten, Fensteraustausch auf gleichwertiger Ebene. Genehmigungspflichtig in Berlin sind: Eingriffe in tragende WĂ€nde und Decken, Änderungen der Nutzung, Dachgeschossausbauten mit neuer WohnflĂ€che, Aufstockungen, AußendĂ€mmungen die das Erscheinungsbild verĂ€ndern, und – in Milieuschutzgebieten – Modernisierungsmaßnahmen, die eine Mieterhöhung ermöglichen. Wir prĂŒfen fĂŒr jedes Projekt vorab, ob und welche Genehmigungen erforderlich sind, und begleiten das Verfahren beim Bezirksamt als Teil unserer Generalunternehmerleistung.

MĂŒssen meine Nachbarn einer Sanierung zustimmen?

FĂŒr Arbeiten innerhalb der eigenen Wohnung in der Regel nicht. Sobald die AußenhĂŒlle oder Gemeinschaftsbereiche betroffen sind – etwa bei Fassadensanierungen, Dacharbeiten oder GerĂŒstaufstellung, die auch NachbargrundstĂŒcke nutzen –, können Zustimmungen erforderlich sein. Bei WEG-Projekten (Strangsanierung, Gemeinschaftsanlagen, AußenwĂ€nde) ist ein Beschluss der EigentĂŒmerversammlung erforderlich. Bei GerĂŒst auf NachbargrundstĂŒck: Duldungspflicht nach § 16a NachbG Berlin, ggf. mit EntschĂ€digung. Wir klĂ€ren alle Nachbar- und Behördenabstimmungen vorab – kein Projekt startet ohne vollstĂ€ndige rechtliche Grundlage.

Was tue ich, wenn ich nach der Abnahme MĂ€ngel entdecke?

MĂ€ngel, die nach der Abnahme entdeckt werden, mĂŒssen schriftlich und mit konkreter Beschreibung beim Auftragnehmer angezeigt werden. Die Fristsetzung zur MĂ€ngelbeseitigung sollte realistisch, aber klar sein – in der Regel 2 bis 4 Wochen je nach Art des Mangels. Bei SpreeBau Pro gilt: Offensichtliche MĂ€ngel innerhalb von 7 Tagen nach Abnahme schriftlich melden, versteckte MĂ€ngel innerhalb der gesetzlichen GewĂ€hrleistungsfrist (mindestens 2 Jahre). Wir beheben GewĂ€hrleistungsmĂ€ngel auf unsere Kosten und ohne Aufwand fĂŒr Sie. Reagieren Sie bitte immer schriftlich – eine WhatsApp genĂŒgt als Erstmeldung, ein formelles Schreiben oder eine E-Mail sollte zeitnah folgen.

Ist SpreeBau Pro versichert – und was deckt die Versicherung ab?

Ja. SpreeBau Pro verfĂŒgt ĂŒber eine Betriebshaftpflichtversicherung, die SchĂ€den abdeckt, die im Rahmen unserer TĂ€tigkeit an Ihrem Eigentum oder an Dritten entstehen – zum Beispiel WasserschĂ€den durch fehlerhafte Installationen oder BeschĂ€digungen bei der BauausfĂŒhrung. Die Versicherungsunterlagen können auf Anfrage eingesehen werden. Wichtig: Die Betriebshaftpflicht deckt keine SchĂ€den durch normale Abnutzung, Materialfehler ohne unser Verschulden oder SchĂ€den durch eigene Eingriffe des Auftraggebers. Bei grĂ¶ĂŸeren Projekten empfehlen wir außerdem eine Bauleistungsversicherung – wir beraten Sie dazu.

Was ist der Unterschied zwischen Abschlagsrechnung und Schlussrechnung?

Abschlagsrechnungen werden wĂ€hrend der Bauphase nach Baufortschritt gestellt – sie entsprechen den vereinbarten Raten im Zahlungsplan. Die Schlussrechnung kommt nach Abnahme aller Leistungen und berĂŒcksichtigt alle geleisteten AbschlĂ€ge. Der Restbetrag (bei uns typischerweise 5 % der Auftragssumme) wird mit der Schlussrechnung fĂ€llig. Wichtig: Die Schlussrechnung gilt als vollstĂ€ndige Abrechnung aller Leistungen. Änderungen oder Zusatzleistungen, die wĂ€hrend der Bauphase beauftragt wurden, sind darin ebenfalls enthalten. Wir stellen Ihnen alle Rechnungen mit separat ausgewiesenen Lohn- und Materialkosten aus – das ist Voraussetzung fĂŒr § 35a EStG.

Welche Ruhezeiten und LĂ€rmschutzregeln gelten auf Berliner Baustellen?

In Berlin gilt die LĂ€rm- und ErschĂŒtterungsschutzverordnung. Bauarbeiten sind montags bis samstags von 7:00 bis 20:00 Uhr zulĂ€ssig. Sonn- und Feiertage sind grundsĂ€tzlich lĂ€rmsensibel – laute Arbeiten (Abbruch, Bohrarbeiten, SĂ€gen) sind an diesen Tagen in der Regel nicht erlaubt. Innerhalb der zulĂ€ssigen Zeiten gelten Richtwerte fĂŒr LĂ€rmpegel. Wir planen Bauzeiten so, dass Bewohner und Nachbarn möglichst wenig beeintrĂ€chtigt werden – insbesondere bei Projekten in bewohnten GebĂ€uden oder bei Strangsanierungen im laufenden Mietbetrieb.

Was passiert, wenn das Bauunternehmen wÀhrend meines Projekts insolvent geht?

Das ist ein berechtigtes Risiko, das viele Auftraggeber nicht kennen. Im Insolvenzfall eines Subunternehmers tragen Sie als Auftraggeber beim Generalunternehmer-Modell das geringste Risiko: Ihr Vertrag lĂ€uft mit dem Generalunternehmer, der fĂŒr alle Subunternehmer haftet. Schutzmaßnahmen die wir empfehlen: Zahlen Sie nie mehr als den tatsĂ€chlichen Baufortschritt rechtfertigt. Ein Einbehalt von 5 % bis zur Abnahme ist Standard und sinnvoll. Auf Wunsch können wir Ihnen eine VertragserfĂŒllungsbĂŒrgschaft eines Kreditinstituts stellen – sprechen Sie uns an.

Arbeitet ihr auch in Milieuschutzgebieten?

Ja. Wir kennen die Genehmigungspraxis der einzelnen Berliner Bezirke und wissen, was in sozialen Erhaltungsgebieten genehmigungsfrei ist und was einen Antrag nach § 172 BauGB erfordert. Wir begleiten Sie durch das gesamte Verfahren.

Saniert ihr auch Gewerbeimmobilien?

Ja. Wir sanieren Wohn- und GewerbeflĂ€chen, BĂŒros, Praxen und gemischt genutzte GebĂ€ude. Anforderungen wie Brandschutz, Barrierefreiheit oder gewerbliche Nutzungsauflagen kennen wir und berĂŒcksichtigen sie in der Planung.

Macht ihr auch Projekte fĂŒr WEGs und Hausverwaltungen?

Ja. Wir arbeiten regelmĂ€ĂŸig mit EigentĂŒmergemeinschaften, Hausverwaltungen und Immobiliengesellschaften zusammen und kennen die Besonderheiten dieser Zusammenarbeit – Beschlusslagen, Kostenverteilung, Kommunikation mit mehreren EntscheidungstrĂ€gern.

Arbeitet ihr auch außerhalb Berlins?

Unser Haupteinsatzgebiet ist Berlin und Brandenburg. GrĂ¶ĂŸere Projekte sind aber auch deutschlandweit umsetzbar je nach Absprache.

Kontakt & Referenzen

Habt ihr Referenzprojekte, die ich mir ansehen kann?

Ja. Auf unserer Referenzseite finden Sie eine Auswahl abgeschlossener Projekte. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen auch Projekte, die dem Ihren Ă€hneln – sprechen Sie uns einfach an.

Was ist bei einer Badsanierung alles inbegriffen?

Eine vollstĂ€ndige Badsanierung umfasst alle Arbeiten von der Entkernung bis zur Endmontage. Konkret: RĂŒckbau der alten Fliesen, SanitĂ€robjekte und Leitungen -
Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen – Trockenbau und Abdichtung des Nassbereichs nach DIN 18534 – Verlegung neuer Wand- und Bodenfliesen – Montage neuer SanitĂ€robjekte (Wanne, Dusche, WC, Waschtisch) – Armaturen und Accessoires – Elektroarbeiten (Licht, Steckdosen, Fußbodenheizung falls gewĂŒnscht) – Endmontage und Reinigung. Bei SpreeBau Pro ist alles in einem Festpreisangebot enthalten – ohne NachtrĂ€ge fĂŒr einzelne Gewerke.

Was kostet Parkett verlegen in Berlin?

Das Verlegen von Parkett kostet in Berlin 2026 je nach Material und Untergrund zwischen 40 und 90 Euro pro Quadratmeter netto, inklusive Arbeit aber ohne Material. Das Parkett selbst kostet je nach Holzart und QualitĂ€t zwischen 25 und 120 Euro pro Quadratmeter. Mehrschichtparkett ist gĂŒnstiger als Massivparkett, aber genauso strapazierfĂ€hig. Bei Altbauten kommt hĂ€ufig das Grundschleifen des Untergrunds oder das Ausgleichen von Unebenheiten dazu – das planen wir im Festpreis ein.

Parkett oder Fliesen – was ist besser fĂŒr WohnrĂ€ume?

Das hĂ€ngt von Nutzung, Raumklima und persönlichem Geschmack ab. Parkett wirkt wĂ€rmer, ist fußangenehmer und typisch fĂŒr Berliner Altbauwohnungen. Fliesen sind widerstandsfĂ€higer gegen Feuchtigkeit, leichter zu reinigen und eignen sich besonders fĂŒr KĂŒche, Bad und Flur. Viele unserer Projekte kombinieren beides: Parkett in Wohn- und SchlafrĂ€umen, Fliesen in NassrĂ€umen. Wir beraten Sie bei der Besichtigung zu Material, Optik und Kosten.

Kann man alten Dielenboden in einem Berliner Altbau aufarbeiten?

Ja – und das lohnt sich hĂ€ufig. Originale Kieferdielen aus der GrĂŒnderzeit sind oft in besserem Zustand als sie aussehen. Schleifen, Spachteln und Versiegeln bringt sie zurĂŒck auf Hochglanz und kostet deutlich weniger als ein neuer Bodenbelag. Voraussetzung: Die Dielen mĂŒssen noch mindestens 15–18 mm stark sein und dĂŒrfen keine strukturellen SchĂ€den haben. Wir prĂŒfen das bei der Besichtigung.

Was kostet eine neue Elektroinstallation in Berlin?

Die Kosten fĂŒr eine vollstĂ€ndige Elektrosanierung einer Wohnung hĂ€ngen stark von der GrĂ¶ĂŸe und dem Ausgangszustand ab. Als Orientierung fĂŒr eine 80 mÂČ Berliner Wohnung: 8.000 bis 16.000 Euro netto fĂŒr die vollstĂ€ndige Erneuerung aller Leitungen, Unterverteilung, Sicherungskasten und AuslĂ€sse. Einzelne Maßnahmen wie ein neuer Sicherungskasten liegen bei 1.500 bis 3.000 Euro. Wir trennen in unserer Rechnung Lohn- und Materialkosten – das ist Voraussetzung fĂŒr die steuerliche Absetzbarkeit nach § 35a EStG.

Wann muss die Elektrik bei einer Sanierung erneuert werden?

Nicht bei jeder Sanierung – aber regelmĂ€ĂŸig unterschĂ€tzt. Als Faustregel: Elektroleitungen aus den 1950er bis 1970er Jahren sind fĂŒr heutige Lasten (Induktionsherd, WĂ€rmepumpe, E-Auto-Laden, mehrere KreislĂ€ufe) zu schwach dimensioniert. Erkennungszeichen: Schmelzsicherungen statt Leitungsschutzschalter, kein FI-Schutzschalter, nur wenige Steckdosen pro Raum, Leitungen ohne Erdung. Wenn die WĂ€nde ohnehin auf sind, sind die Mehrkosten fĂŒr die Elektrik verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering – danach ist es sehr teuer.

Wie lange dauert eine Elektrosanierung in einer Wohnung?

Eine vollstĂ€ndige Elektrosanierung (alle Leitungen, neuer Sicherungskasten, alle AuslĂ€sse) in einer 80 mÂČ Wohnung dauert bei SpreeBau Pro typischerweise 3 bis 6 Werktage – immer in Kombination mit anderen Gewerken, da die WĂ€nde dafĂŒr ohnehin offen sind. Eine Elektrosanierung isoliert ohne Putz- und Malerarbeiten danach ist selten sinnvoll. Wir planen das immer als Teil des Gesamtprojekts.

Brauche ich eine Baugenehmigung fĂŒr einen Dachgeschossausbau in Berlin?

In Berlin fast immer ja. Ein Dachgeschossausbau ist genehmigungspflichtig nach der Berliner Bauordnung (BauO Bln), wenn neue WohnflĂ€che geschaffen wird, Gauben oder DachflĂ€chenfenster eingebaut werden oder Eingriffe in die Tragstruktur erforderlich sind. Wir prĂŒfen fĂŒr jedes Projekt vorab die baurechtliche Situation beim zustĂ€ndigen Bezirksamt und begleiten das Genehmigungsverfahren als Teil unserer Generalunternehmerleistung – ohne Aufpreis.

Wie lange dauert ein Dachgeschossausbau in Berlin?

Die reine Bauzeit fĂŒr einen vollstĂ€ndigen Dachgeschossausbau (Rohbau, DĂ€mmung, Trockenbau, alle Gewerke bis zur schlĂŒsselfertigen Übergabe) liegt typischerweise bei 12 bis 20 Wochen. Dazu kommt die Genehmigungsphase von 4 bis 12 Wochen je nach Bezirksamt. Wer zu einem bestimmten Termin einziehen möchte, sollte mit der Planung mindestens 6 bis 9 Monate im Voraus beginnen.

Was kostet eine Fassadensanierung in Berlin?

Eine Fassadensanierung mit WĂ€rmedĂ€mmverbundsystem (WDVS) – DĂ€mmplatten, Armierungsschicht, neuer Außenputz, inklusive GerĂŒst – kostet in Berlin 2026 zwischen 130 und 200 Euro pro Quadratmeter FassadenflĂ€che netto. Bei einem typischen Berliner Mehrfamilienhaus mit 400 mÂČ Fassade sind das 52.000 bis 80.000 Euro ohne Planung. Reine Putzarbeiten ohne DĂ€mmung sind gĂŒnstiger: 50 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Die Maßnahme ist ĂŒber die BEG EM förderfĂ€hig – Förderantrag immer vor Beauftragung stellen.

Was ist ein WÀrmedÀmmverbundsystem (WDVS)?

Ein WDVS ist ein FassadendĂ€mmsystem, das aus DĂ€mmplatten (meist EPS, Mineralwolle oder Holzfaser), einer aufgeklebten und verdĂŒbelten Armierungsschicht und einem neuen Außenputz besteht. Es wird von außen auf die bestehende Fassade aufgebracht und verbessert die WĂ€rmedĂ€mmung erheblich. Im Gegensatz zur InnendĂ€mmung verliert man damit keine WohnflĂ€che. Bei denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden ist ein WDVS hĂ€ufig nicht zulĂ€ssig, weil es das Erscheinungsbild verĂ€ndert – hier kommen InnendĂ€mmung oder spezielle DĂŒnnputzlösungen in Betracht.

Wie viel Energie spare ich durch FassadendÀmmung?

Das hÀngt vom Ausgangszustand ab. Bei einem typischen unsanierten Berliner Altbau (Baujahr vor 1918, keine FassadendÀmmung) können durch ein WDVS die Heizkosten um 20 bis 40 Prozent reduziert werden. Die Amortisationszeit liegt je nach Energiepreisen und Ausgangslage bei 10 bis 20 Jahren. Wer BEG-Förderung nutzt und die Energiepreise weiter steigen, kommt schneller auf seine Kosten. Hinzu kommt der messbare Wertzuwachs der Immobilie durch verbesserte Energieklasse.

Wann muss die Heizung nach dem GModG 2026 erneuert werden?

Das GebĂ€udemodernisierungsgesetz (GModG), in Kraft seit dem 29. Juli 2026, verpflichtet zum Heizungstausch in zwei FĂ€llen: Erstens mĂŒssen Standard-Heizkessel, die Ă€lter als 30 Jahre sind, ersetzt werden – das betrifft in Berlin viele Anlagen aus den 1990er Jahren. Zweitens mĂŒssen beim EigentĂŒmerwechsel bestehende Heizanlagen innerhalb von zwei Jahren auf den aktuellen Stand gebracht werden, wenn sie die gesetzlichen Mindestanforderungen nicht erfĂŒllen. Die frĂŒhere 65-Prozent-Pflicht fĂŒr erneuerbare Energien ist mit dem GModG entfallen – Gas- und Ölheizungen sind wieder uneingeschrĂ€nkt zulĂ€ssig.

Was kostet ein Fensterwechsel in Berlin?

Ein Fensteraustausch in Berlin kostet je nach GrĂ¶ĂŸe, Verglasung und Rahmenmaterial zwischen 700 und 1.400 Euro pro Fenster inklusive Einbau. Bei Berliner Altbauten mit Sondermaßen oder Sprossenfenstern können die Kosten höher liegen. Dreifachverglasung ist heute Standard und wird bei energetischen Maßnahmen empfohlen. Bei denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden werden hĂ€ufig Zweischeiben-WĂ€rmeschutzverglasungen in historisch angepassten Rahmen eingebaut – in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.

Wann lohnt sich der Austausch alter Fenster?

Wenn Fenster undicht sind, schlecht öffnen oder schließen, kondensieren oder sichtbare BeschĂ€digungen haben, ist der Austausch fĂ€llig. Aus energetischer Sicht: Einfachverglasung oder alte Zweischeibenverglasung ohne WĂ€rmeschutzbeschichtung hat einen U-Wert von 2,5 bis 5,0 W/(mÂČK) – modernes Dreifachglas liegt bei 0,6 bis 0,8. Der Unterschied macht sich deutlich in Heizkosten und Wohnkomfort (keine KĂ€ltebrĂŒcken, kein LĂ€rm von außen). Bei BEG-Förderung ist der Austausch besonders wirtschaftlich.

Welche Fenster sind bei denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden in Berlin erlaubt?

Bei Denkmalimmobilien sind Maßnahmen an Fenstern genehmigungspflichtig durch die Untere Denkmalschutzbehörde. In der Regel wird eine möglichst originalgetreue Optik gefordert: Rahmenfarbe, Sprosseneinteilung und ProfilstĂ€rke mĂŒssen dem historischen Original entsprechen. Moderne WĂ€rmeschutzverglasung (Zweischeibe mit Beschichtung) ist in denkmalgerechten Holz- oder Kunststoffrahmen hĂ€ufig möglich. Dreifachverglasung wird bei Denkmalbauten oft abgelehnt, weil die Rahmenprofile dafĂŒr zu dick werden. Wir koordinieren die Abstimmung mit der Denkmalbehörde als Teil unserer Leistung.

Was kostet Malerarbeiten pro mÂČ in Berlin?

Einfache Malerarbeiten (Grundierung, zwei Anstriche auf vorbereiteten WĂ€nden) kosten in Berlin 2026 zwischen 8 und 18 Euro pro Quadratmeter WandflĂ€che netto inklusive Material. Spachtelarbeiten auf unebenen WĂ€nden – bei Altbauten fast immer notwendig – kosten je nach Aufwand 15 bis 40 Euro pro mÂČ zusĂ€tzlich. Deckenarbeiten sind aufwendiger und teurer. Bei SpreeBau Pro sind Maler- und Spachtelarbeiten immer Teil des Gesamtangebots – kein separater Auftrag, kein Koordinationsaufwand.

Was ist der Unterschied zwischen Trockenbau und Mauerwerk?

Mauerwerk (Ziegel, Beton, Kalksandstein) ist massiv, schwer und schallabsorbierend – ideal fĂŒr tragende WĂ€nde und AußenwĂ€nde. Trockenbau (Gipskarton auf MetallstĂ€nderwerk) ist leicht, flexibel und schnell – ideal fĂŒr nicht-tragende TrennwĂ€nde, abgehĂ€ngte Decken und Verkleidungen. Im Altbau werden beide kombiniert: Tragende WĂ€nde aus Vollziegeln bleiben, neue Raumunterteilungen entstehen im Trockenbau. Vorteil Trockenbau: schneller, gĂŒnstiger, flexibler zu Ă€ndern. Nachteil: geringerer Schallschutz als massives Mauerwerk (aber durch geeigneten Aufbau kompensierbar).

Wie lange dauern Malerarbeiten in einer Wohnung?

Das hĂ€ngt stark vom Zustand der WĂ€nde und dem gewĂŒnschten Ergebnis ab. FĂŒr eine 80 mÂČ Wohnung mit normalen WĂ€nden rechnen wir bei SpreeBau Pro typischerweise 5 bis 10 Werktage fĂŒr Spachtel, Grundierung und zwei Anstriche. Bei aufwendigen Spachtelarbeiten auf stark beschĂ€digten AltbauwĂ€nden kann es lĂ€nger dauern. Malerarbeiten finden immer nach dem Trockenbau und vor dem Bodenbelag statt – sie sind zeitkritisch im Ablauf und nicht vorzuziehen.

Was kostet ein Architekt fĂŒr die Bauplanung einer Sanierung?

Bei SpreeBau Pro ist die Architektenbauleitung bereits im Festpreis enthalten – kein separates Architektenhonorar. Das ist unser struktureller Vorteil gegenĂŒber dem Einzelvergabe-Modell, wo EigentĂŒmer Architekten separat nach HOAI beauftragen mĂŒssen. Zur Einordnung: Externe Architekten berechnen fĂŒr Sanierungsprojekte in der Regel 10 bis 15 Prozent der Bausumme nach HOAI. Bei einem 100.000 Euro Projekt wĂ€ren das 10.000 bis 15.000 Euro zusĂ€tzlich – die bei uns bereits eingepreist sind.

Brauche ich fĂŒr eine Wohnungssanierung einen Architekten?

Nicht gesetzlich – aber es ist klar empfehlenswert bei grĂ¶ĂŸeren Projekten. FĂŒr reine Schönheitssanierungen (Maler, Böden) brauchen Sie keinen Architekten. FĂŒr Kernsanierungen, GrundrissĂ€nderungen oder Dachgeschossausbauten ist ein bauvorlageberechtigter Architekt unverzichtbar – er allein darf BauantrĂ€ge stellen und statische Eingriffe beaufsichtigen. Bei SpreeBau Pro ist das kein Zusatzaufwand: Unser Architekt ist von Anfang an Teil des Projekts.

Wie erreiche ich euch am schnellsten?

Per Telefon unter +49 30 72010994, per E-Mail an info@spreebaupro.de oder ĂŒber das Kontaktformular auf der Website. Wir antworten in der Regel am selben Werktag.

Wir bauen. Was bleibt.

Jetzt kostenloses Angebot anfordern

Neues Badezimmer, frisches Parkett, bessere Fenster, Dachausbau? Wir helfen gerne!
Kostenloses Angebot kommt sofort.

Schreiben Sie uns!

SpreeBau Pro